Erkelenz: Zusammen viel gelacht und gemacht

Erkelenz: Zusammen viel gelacht und gemacht

An „Elli” erinnern sich die Bewohner und Mitarbeiter des Johanniter-Stifts Erkelenz gern, wenn sie auf ihre Reise nach Kordel im Kylltal bei Trier zurückblicken. Denn sie wusste immer den richtigen Weg, so dass Irrfahrten ausgeschlossen waren. Doch Unterhaltungen waren mit der Dame leider nicht möglich.

Handelte es sich doch um das Navigationssystem, das von Melanie Kentrat, Leitung Sozialer Dienst, kurzerhand den Namen „Elli” erhielt.

Schöne Ausflugsziele

Auch Angelina Burghardt aus der Pflege und Bewohner Werner Noster, beide das erste Mal mit von der Partie bei der schon traditionellen einwöchigen Seniorenfahrt, fanden gefallen an „Elli”. Schließlich brachte sie die sechs Bewohner und drei Mitarbeiter zu so schönen Ausflugszielen wie Luxemburg-Stadt, Echternach, in den Tier- und Märchenpark Bettenburg, Trier und den Schmetterlingspark.

Für Werner Noster gehören aber auch die Abende, an denen die Gruppe gemeinsam Kniffel spielte, sowie die Weinprobe auf dem Franziskushof, bei der er sechs Flaschen Traubensaft kaufte, zu den sehr schönen Erinnerungen. Auch habe er bei der Reise einige Bewohner näher kennen gelernt, betont Werner Noster. Und Angelina Burghardt sagt, dass sie „relativ schnell ein gutes Verhältnis zu den Bewohnern entwickelt” habe. „Wir haben zusammen viel gelacht und uns prima verstanden”, so ihr Fazit. Jede Nacht habe man zusammen bis 23.30 Uhr gesessen. „Keiner wollte ins Bett”, sagt sie. Besonders gerne erinnert sie sich an das gemeinsame Kegeln. Aber auch an das gute Essen im Hotel der Familie Neyses, wo die Gruppe untergebracht war und „einem jeder Wunsch von den Augen abgelesen wurde”. „Mit dem Koch sind wir nun auf per du”, bestätigt Melanie Kentrat. Dies führte dazu, dass die Bewohner und Mitarbeiter des Johanniter-Stifts an einem Abend, in die Geheimnisse seiner Kochkunst eingeweiht wurden. „Das Essen war so gut, dass ich fünf Kilo zugenommen habe”, sagt Werner Noster. Genau wie Angelina Burghardt ist er vollkommen begeistert von der Reise. Und so steht für beide fest, dass sie das nächste Mal wieder mitfahren werden.

Mehr von Aachener Nachrichten