Jülich: Zeltdisco: Ohne Glas mehr Spaß

Jülich: Zeltdisco: Ohne Glas mehr Spaß

Fröhlich und meist auch feucht geht es an Weiberfastnacht überall im Rheinland zu. Das ist auch in Jülich nicht anders. Vor allem Jugendliche müssen aber vor den Auswüchsen des närrischen Treibens geschützt werden.

Zu viel Alkohol, Schlägereien und Verletzungen durch Glasscherben wollen Polizei, Stadt Jülich und Kreisjugendamt von den Mädchen und Jungen fernhalten. Deshalb bieten sie den jungen Leuten bereits im 16. Jahr die Zeltdisco auf dem Schlossplatz an, die als „geschützter Raum” dient, in dem die Schüler unter Aufsicht ausgiebig feiern können.

„Die Veranstaltung wird sehr gut angenommen”, so Katarina Esser vom Amt für Kinder, Jugend und Sozialplanung. Rund 2500 Besucher zählte die Stadt Jülich als Veranstalter der Fete im vergangenen Jahr.

Auch in diesem Jahr gibt es eine Neuerung. Am Altweiberdonnerstag wird in der Innenstadt eine großräumige Glasverbotszone eingerichtet, um die Verletzungsgefahr bei den Besuchern und die Beschädigung von Grünanlagen und Pflaster zu mindern. „Gegen Gefahren, die so absehbar sind wie diese, sind wir natürlich gehalten, im Vorfeld etwas zu unternehmen”, so Gesamteinsatzleiter Thomas Dammers von der Polizei Düren.

Bereits im Dezember 2009 segnete der Rat der Stadt Jülich als gesetzliche Grundlage eine ordnungsbehördliche Verordnung für das Glasverbot, das nicht gleichzusetzen ist mit einem Alkoholverbot, ab.

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