Kreis Heinsberg: Wohnungsmarktreport: Ein Fünftel für die Miete

Kreis Heinsberg: Wohnungsmarktreport: Ein Fünftel für die Miete

Im Kreis Heinsberg sind die Wohnkosten im Verhältnis zur Wirtschaftskraft recht hoch.

Mit 19,4 Prozent müssen Mieter knapp ein Fünftel ihres Haushaltsbudgets für die Warmmiete aufwenden - ein überdurchschnittlich hoher Wert für einen nordrhein-westfälischen Landkreis. Das ergab der LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2010, eine in dieser Art bislang einmalige Untersuchung der Wohnungsmärkte in Nordrhein-Westfalen. Die Durchschnittsgröße übersteigt mit 78 Quadratmetern den NRW-Gesamtdurchschnitt von 72 Quadratmetern deutlich.

Mit einem Wohnkostenanteil am Haushaltsbudget von 23,3 Prozent trifft es Mieter in Übach-Palenberg besonders hart. Die Mietbelastung übersteigt den NRW-Durchschnitt deutlich (18,4 Prozent) und ist sogar höher als in Städten wie Düsseldorf (22,1 Prozent), Münster (22,8 Prozent) oder Bonn (23 Prozent). Das liegt vor allem an der relativ geringen Haushaltskaufkraft von 2824 Euro pro Monat. Am wenigsten belastet sind die Mieter in Erkelenz: Sie verfügen mit 3612 Euro pro Haushalt über ein vergleichsweise hohes monatliches Budget und müssen mit 17,9 Prozent einen dementsprechend geringen Anteil für das Wohnen ausgeben. Die Stadt Heinsberg bewegt sich mit 18,3 Prozent Wohnkostenanteil und 3300 Euro Haushaltskaufkraft im Mittelfeld, nahe am NRW-Durchschnitt.