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Erkelenz: Wertpapiere 2003 gefragt

Erkelenz : Wertpapiere 2003 gefragt

Die Kunden der Kreissparkasse (KSK) Heinsberg, Erkelenz, haben 2003 mehr Geld in Wertpapiere gesteckt.

Da dies nicht bilanzwirksam ist, sank die Bilanzsumme des Instituts um elf Millionen auf 2,72 Milliarden Euro. Dennoch zeigte sich Vorstandschef Horst Wiegand am Freitag mit dem Geschäftsjahr zufrieden.

Der Jahresüberschuss wird voraussichtlich 4,1 Millionen Euro betragen - plus 700000 Euro. Das Kreditvolumen stieg auf 1,87 Milliarden, neu bewilligt wurden Kredite von 336 Millionen Euro - plus 25,6 Prozent. Gefragt waren vor allem Wohnungsbaudarlehen.

Die Kundeneinlagen verharrten mit 2,16 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Im Wertpapiergeschäft ergab sich ein Umsatzplus von 41 Prozent auf mehr als 220 Millionen Euro. Von einem „hervorragenden Ergebnissen” sprach Wiegand im Bauspar-, Immobilien- und Versicherungsgeschäft.

Der angestrebte Abbau von 80 Stellen binnen fünf Jahren (ohne betriebsbedingte Kündigungen) ist zur Hälfte bereits vollzogen. Zurzeit zählt die KSK 706 Mitarbeiter. Während eine Fusion kein Thema ist, wird bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs eine verstärkte Kooperation mit den Aachener und Dürener Sparkassen angestrebt.