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Aachen: Weg frei für Fusionen

Aachen : Weg frei für Fusionen

Fusionswelle: Die Volks- und Raiffeisenbanken schließen ihre Reihen.

Nach dem Zusammenschluss mit der Volksbank Stolberg-Eschweiler ist die VR-Bank eG, Würselen, mit einer Bilanzsumme von 1,12 Milliarden Euro (2004) „die größte genossenschaftlich strukturierte Universalbank in der Wirtschaftsregion Aachen, Heinsberg, Düren, Euskirchen”, so der Vorstand zum Jahresabschluss. Das Geschäftsgebiet zwischen Übach-Palenberg, Langerwehe und Stolberg-Breinig wird von 30 Geschäftsstellen mit 400 Mitarbeitern bearbeitet.

Die Aachener Bank, über Jahrzehnte hinweg die Nr. eins in der Region, weist eine Bilanzsumme von 689 Millionen auf. Das Aachener Institut ist zwischen Eupen/Belgien und Jülich mit 197 Mitarbeitern und 19 Filialen vertreten.

Die Volksbank Erkelenz-Hückelhoven, die im zweiten Anlauf die Volksbank Wegberg übernimmt, kommt auf 662 Millionen Bilanzsumme, das Institut wird 20 Geschäftsstellen unterhalten und weniger als 230 Mitarbeiter zählen, denn ein Personalabbau ist beschlossene Sache.

Ein Zusammenschluss mit Hindernissen scheint die Fusion der Volksbank Heimbach und der Raiffeisenbank Simmerath zu werden.