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Erkelenz: Volksbanken-Fusion im zweiten Anlauf

Erkelenz : Volksbanken-Fusion im zweiten Anlauf

Die Volksbanken Erkelenz-Hückelhoven und Wegberg wollen 2005 fusionieren. Bereits 1996/97 gab es Pläne, beide Institute zu verschmelzen.

Doch scheiterte dies, so Direktor Veit Luxem, designierter Vorstandsvorsitzender der fusionierenden Häuser, an der „wirtschaftlichen Situation der Volksbank Wegberg.”

Nach einer „offensiven Kreditpolitik” musste sogar der „Feuerwehr-Fonds” des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenverbandes einspringen.

Durch den Zusammenschluss beider Kreditinstitute werde eine zukunftsfähige Betriebsgröße erreicht - 587 Millionen Euro betreutes Kundenvolumen der Volksbank Erkelenz-Hückelhoven plus 500 Millionen Euro der Volksbank Wegberg, erläuterte Luxem am Freitag.

Fusionsbedingt soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben”. Allerdings sei ein Einschnitt bei den insgesamt 250 Mitarbeiter auf der Zeitschiene bis Mitte 2006 unumgänglich.