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Verbraucher nutzen WSV

Verbraucher nutzen WSV

Berlin/Aachen (an-o/dpa/lnw) - Zum Auftakt des möglicherweise letzten Winterschlussverkaufs (WSV) gab es trotz der vorherigen Rabattschlachten regen Andrang in vielen Geschäften.

Die zwei Billig-Wochen dauern noch bis zum 8. Februar. Im Durchschnitt locken die Kaufhäuser, Boutiquen, Schuhgeschäfte und Modehäuser in diesem Jahr mit Rabatten von etwa 50 Prozent. In Einzelfällen wurden die Preise sogar um bis zu 70 Prozent gesenkt.

Die Bundesregierung will dem Handel künftig mehr Freiraum für Rabattaktionen einräumen und diese nicht nur auf Schluss- oder Sonderverkäufe begrenzen. Noch in diesem Jahr solle die geplante Reform des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb in Kraft treten, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD).

Dann könne der Handel selbst entscheiden, wann er diese Rabattaktionen durchführen will. Zudem könnten auch Jubiläumsverkäufe bereits nach fünf oder zehn Jahren und nicht mehr - wie bisher erlaubt - nur alle 25 Jahre stattfinden. Es sei jedoch nicht alles erlaubt. So müsse heruntergesetzte Ware zuvor in einer höheren Preisebene verkauft worden sein. Zudem müsse von Rabattware eine "relevante Menge" vorrätig sein.