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Tuning macht den Wagen wertvoller

Tuning macht den Wagen wertvoller

Berlin (an-o) - Zwei bis vier Prozent aller Fahrzeughalter tunen ihr Auto. Sie stecken mitunter Beträge von einigen tausend Euro in ihren Wagen.

Für mehr Leistung, breitere Reifen, eine aufwändige Soundanlage oder schicke Ledersitze greifen die Autofahrer tief in die Tasche. "Jährlich rund 4,2 Milliarden Euro geben die Bundesbürger aus, um ihr Auto optisch oder technisch aufzuwerten", so der Verband deutscher Automobiltuner (VDAT). och die Aufrüstung hat einen Versicherungshaken. Denn es "vergessen viele, dass sie den neuen Mehrwert auch ihrer Versicherung beziffern müssen, sonst kann es im Schadenfall übel ausgehen", warnt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK).

Denn ohne Beweise gibt es je nach Vertrag nur 500 oder tausend Euro für alle Extras zusammen. Nach Diebstahl oder Brand entscheiden nur echte Beweise. "Rechnungen aufbewahren, die Ausstattungen fotografieren, vor Bekannten ordentlich angeben" - dass sind laut BVK "drei bewährte Beweismethoden, die zu mehr Geld von der Teilkasko führen".
Rund hundert Zusatzausrüstungen werden ohne Beitragserhöhung mit versichert. Selbst die Freisprecheinrichtung gehört dazu, nicht aber das Handy selbst. Höhere Beiträge fordern die Versicherer nur bei etwa drei Dutzend Extras. Oder man wählt gleich einen Versicherungstarif, der auch die Luxusausstattung einschließt, so der BVK.