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Aachen: Schartau fordert bessere Kooperation mit RWTH

Aachen : Schartau fordert bessere Kooperation mit RWTH

Wissenschaftler und Unternehmer der Region sollen zukünftig stärker kooperieren als bisher.

Dies forderte NRW-Wirtschafts- und Arbeitsminister Harald Schartau (SPD) am Mittwoch auf dem Aachener KMU-Tag.

Es müsse „eine direkte und dauerhafte Zusammenarbeit in den Tagesablauf” integriert werden. Nötig sei ein kontinuierlicher „Transfer im Netzwerk aus Unternehmen und Universität”, sagte der Minister vor über 200 aus der Forschung sowie aus klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU).

Organisator des Fachtreffens war das Netzwerk PROTECA (PROduktionsTEChnologie Aachen). Zusammengeschlossen haben sich darin Institute der RWTH Aachen zwecks Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis.

Noch, so betonte Kurt Rütten vom Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH, nutzten heimische Unternehmen kaum das Know-how der Universität. Zugleich aber holten sich seit langem Konzerne aus aller Welt in Aachen „das Wissen ab”.

Wie Schartau appellierte daher auch der Aachener Oberbürgermeister Jürgen Linden (SPD), den Wissenstransfer zu verstärken. Denn in den kommenden Jahren gelte es, die Region im Rahmen der Globalisierung zu einem europäischen Standort auszubauen.

Zwar gebe es innerhalb von Wissenschaft und Unternehmerverbänden schon Kooperationen, sagte Linden. Dennoch, forderte er, müsse das Wissen der Hochschulen viel stärker „nach draußen” und müssten auch kleine Unternehmer auf die Universitäten zugehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.