Hagen: Sanierung von SinnLeffers kommt offenbar voran

Hagen: Sanierung von SinnLeffers kommt offenbar voran

Die Sanierung der zurzeit insolventen Bekleidungskette SinnLeffers macht laut Unternehmensangaben Fortschritte. Wie ein Firmensprecher mitteilte, will am 9. März eine Gläubigerversammlung über die Umsetzung eines Insolvenzplans abstimmen.

Sollte dieser Plan angenommen werden, werde das Unternehmen alle festgelegten Schritte zügig realisieren. Dann könne SinnLeffers noch im zweiten Quartal aus dem Insolvenzplanverfahren entlassen werden, hieß es.

Die bisherige Resonanz auf das Sanierungskonzept sei überwiegend positiv, sagte der Sprecher.

„Wir stehen hinter dem Insolvenzplan und sehen realistische Perspektiven für eine profitable Geschäftsentwicklung der SinnLeffers GmbH”, zitierte er Christa Warning, die die Lieferantenforderungen vertritt.

SinnLeffers hatte im vergangenen August einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Als Ursache verwies das Unternehmen auf die Kaufzurückhaltung der Verbraucher und zu hohe Mieten. Im Laufe der Insolvenz mussten 22 Filialen schließen; derzeit gibt es noch 25 Niederlassungen von SinnLeffers mit rund 2500 Mitarbeitern.

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