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Praktiker stoppt Preisoffensive

Praktiker stoppt Preisoffensive

Kirkel (an-o/dpa) - Der zweitgrößte deutsche Baumarkt Praktiker muss auf gerichtliche Anordnung eine Preisoffensive beenden, die beim Kauf im Wert von mehr als 50 Euro einen Einkaufsvorteil von 20 Prozent einräumte.

Wie die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte AG (Kirkel bei Saarbrücken) am Sonntag mitteilte, hat das Landegericht Hamburg gegen die Aktion eine einstweilige Verfügung erlassen.

Zuvor hatte das Gericht der METRO-Tochter bereits die ursprünglich geplante Preissenkung um 20 Prozent auf nahezu das gesamte Sortiment am ersten Tag der Aktion durch eine einstweilige Verfügung untersagt.

Trotz des Verbots wertet das Unternehmen die abgelaufene Preisoffensive als großen Erfolg im Bemühen, nachhaltige Kaufimpulse im Markt zu setzen.

Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte AG betreiben 288 Märkte in Deutschland und 54 in sieben weiteren Ländern. Im Jahr 2002 erzielte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von rund 2,6 Milliarden Euro bei einem Verlust von 40 Millionen Euro. Derzeit beschäftigt Praktiker 18 226 Mitarbeiter. Die Rückkehr der METRO- Tochter in die Gewinnzone hat Vorstandschef Wolfang Werner erst für 2005 anvisiert.