Berlin/Aachen: „Powern” für Elektromobilität

Berlin/Aachen: „Powern” für Elektromobilität

Bei der Elektromobilität „spielen die Stadtwerke für eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung eine wichtige Rolle”, unterstrich Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), am Mittwoch auf einer Pressekonferenz der Stawag und der Essener Conenergy AG, einem Dienstleistungsunternehmens für die Energiewirtschaft, in Berlin.

Stadtwerke sorgen im gesamten elektromobilen Spektrum für wichtige Impulse: von der Ladestation bis zum Fahrzeug. Sie investieren in erneuerbare Energien und liefern Ökostrom für Autos.

„Die Stawag hat als eines der ersten Unternehmen in der Energiebranche dieses wichtige Zukunftsthema erkannt und ist sehr früh in das neue Geschäftsfeld eingestiegen”, betonte Vorstand Christian Becker. Dabei sei der Innovationsstandort Aachen mit der RWTH und Unternehmen wie der FEV Motorentechnik ein großer Vorteil. So habe die Stawag mit vielen Akteuren über 20 Millionen Euro Bundesmittel zur Förderung der Elektromobilität geholt.

Bereits im Frühjahr 2009 sei begonnen worden, eine kommunale Ladeinfrastruktur aufzubauen. Zudem würden ein Fahrstromprodukt nur mit Ökostrom eingeführt und in einem Feldversuch mit der RWTH Elektroroller in größerer Anzahl auf die Straße gebracht.

„Jetzt folgt der nächste entscheidende Schritt: die Einführung von Autos”, so Becker. Zudem setzt er auf Kooperationen, etwa mit der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV). Ziel sei der Aufbau des „Ladenetzes - mein Stadtwerkeverbund”. Es ermögliche Stadtwerken einen schnellen und einfachen Einstieg ins Geschäftsfeld Elektromobilität und treibe den Aufbau einer bundesweiten kommunalen Ladeinfrastruktur voran.

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