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Pleitewelle plagt Bank

Pleitewelle plagt Bank

Köln (an-o/lnw) - Eine der führenden deutschen Genossenschaftsbanken, die Kölner Bank, ist wegen der anhaltenden Pleitewelle im Mittelstand in eine schwere Schieflage geraten.

Um geplatzte Kredite aus dem Geschäftsjahr 2002 abzudecken, müsse möglicherweise der Sicherungsfonds des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) einspringen, bestätigte die Bank gestern. 2001 hatte die Bank - Bilanzsumme 2,2 Mrd Euro - Wertberichtigungen von 24 Millionen Euro durch die Auflösung von Rücklagen ausgleichen müssen.

Die Existenz der Bank sei nicht gefährdet, sagte Vorstandschef Peter Müllejans. Die Deutsche Bundesbank hat keinen Zweifel an der Stabilität des deutschen Bankenwesens. "Es gibt keine Bankenkrise", betonte Bundesbank-Vorstand Edgar Meister in Frankfurt. "Die Institute haben gelernt, mit Risiken umzugehen", sagte er.