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Düsseldorf: NRW-Handwerk baut 36.000 Arbeitsplätze ab

Düsseldorf : NRW-Handwerk baut 36.000 Arbeitsplätze ab

Im nordrhein-westfälischen Handwerk haben im vergangenen Jahr 36.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren.

Obwohl sich das Geschäftsklima wieder aufhelle, sei der Stellenrückgang von 3,9 Prozent unbefriedigend, sagte der Geschäftsführer des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstages, Thomas Köster, am Montag in Düsseldorf.

In diesem Jahr erwartet der Handwerkstag nochmals einen Abbau von rund 10.000 Arbeitsplätzen oder ein Prozent.

Derzeit sind im NRW-Handwerk noch 997.000 Menschen beschäftigt. In den vergangenen vier Jahren wurden in dem Wirtschaftszweig rund 200.000 Arbeitsplätze gestrichen. Am stärksten betroffen vom Stellenrückgang war 2004 erneut das Bauhauptgewerbe.

Nach drei Jahren mit deutlichen Einbußen sank der Umsatz der Handwerksbetriebe 2004 nur noch leicht um 0,2 Prozent. „Wir hoffen, dass damit die konjunkturelle Talsohle erreicht ist”, sagte Köster.

Diese Hoffnung teilen auch viele Handwerker. Zwei Drittel von 5000 befragten Unternehmen beurteilen ihre Lage als gut oder befriedigend.

Als einziges Gewerbe hat die Kraftfahrzeuginnung sowohl ihren Umsatz als auch die Zahl ihrer Beschäftigten im vergangenen Jahr leicht gesteigert.