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Geschäft: Nordrhein-Westfalens Start-ups bekommen mehr Geld von Investoren

Geschäft : Nordrhein-Westfalens Start-ups bekommen mehr Geld von Investoren

Ob junge Finanzfirmen oder Verkehrsdienstleister: Start-ups sind im Aufwind – vor allem in Berlin und in Bayern, aber auch in Nordrhein-Westfalen, wie eine Studie zeigt.

Um ihre Ideen zu verwirklichen und um ihr Geschäft zu etablieren, haben Nordrhein-Westfalens Start-ups deutlich mehr Geld eingesammelt als zuvor. Im ersten Halbjahr spülten Finanzierungsrunden den Jungunternehmen 307 Millionen Euro in die Kasse und damit fast das Dreifache wie im Vorjahreszeitraum (105 Millionen), wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmen EY hervorgeht.

Die Zahl der Finanzierungsrunden für Start-ups aus NRW stieg von 32 auf 52 – im Schnitt fiel der Geldregen also stärker aus als zuvor. Die Zahl war höher als vor Corona, als es 42 waren. Die Geschäftsideen kamen unter anderem aus der Finanzwelt, dem Bereich Software, der Mobilität und dem Online-Handel.

Im Vergleich zu Berlin und Bayern ist NRW allerdings hinten dran. In diesen beiden Bundesländern, die beide deutlich weniger Einwohner haben als Nordrhein-Westfalen, ist die Start-up-Szene wesentlich aktiver, wie die Studie zeigt: In Berlin sammelten Start-ups in 263 Finanzierungsrunden insgesamt rund 4,1 Milliarden Euro ein, in Bayern kamen die Unternehmen in 120 Runden auf 2,5 Milliarden Euro. Auch in diesen Bundesländern waren die Jungunternehmen im Aufwind, die Zahlen waren deutlich höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

(dpa)