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Aachen: Neuer IHK-Präsident macht Ausbildung zum zentralen Thema

Aachen : Neuer IHK-Präsident macht Ausbildung zum zentralen Thema

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen stellt sich neu auf. Das „Wirtschaftsparlament“ der Region Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg hat den Aachener Unternehmer Wolfgang Mainz am Dienstag zum neuen Präsidenten gewählt.

Der 52-Jährige folgt auf den Heinsberger Bert Wirtz, der nach 28 Jahren in der Vollversammlung und zehnjähriger Präsidentschaft zum Ehrenpräsidenten der IHK Aachen ernannt wurde.

Mainz ist Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafter der Aachener Oebel Verwaltungs-GmbH, die mit gut 900 Mitarbeitern 170 Filialen in Nordrhein-Westfalen betreibt. Seit 2010 ist Mainz bereits als IHK-Vizepräsident tätig. Die Ausbildung und die Qualifizierung von Arbeitnehmern, der Einsatz für eine zukunftsfähige Infrastruktur sowie die Umsetzung der Digitalisierung will er zu den zentralen Themen seiner Präsidentschaft machen.

„Dabei wird der Mensch im Mittelpunkt stehen, denn er ist es, der durch Bildung unternehmerische und gesellschaftliche Entwicklungen steuern kann und der durch Integration zeigt, dass wir einen weltoffenen Anspruch verfolgen“, betonte Mainz.

Gemeinsam mit dem IHK-Hauptamt will die Vollversammlung ein neues „Legislaturprogamm 2018-2022“ mit Forderungen und Maßnahmen zu den Themen Unternehmensgründung, Standortbedingungen, Bildung, Innovation und Internationalität entwickeln. „Das Programm wird die Grundlage für Gespräche bilden, die wir auch in Zukunft intensiv mit der Politik führen werden“, kündigte Mainz an.

Die Vollversammlung der IHK Aachen trifft Grundsatzentscheidungen über die Ziele des gesamtwirtschaftlichen Engagements der Kammer. 27 der 67 gewählten Vertreter gehören erstmals dem regionalen Parlament der Wirtschaft an, das diesmal zu 15 Prozent aus Frauen besteht.

(red)