Leonie erwägt Verkauf von Kabelsparte

Leonie Kerpen Stolberg : Automobilzulieferer Leonie erwägt Verkauf oder Börsengang von Kabelsparte

Der Automobilzuliefer Leonie mit Sitz in Nürnberg plant den Börsengang oder Verkauf seiner Kabelsparte.

Ob und wie davon auch der Standort in Stolberg mit rund 458 Beschäftigten betroffen sein könnte, stehe derzeit noch nicht fest, sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage unserer Zeitung. Im Rahmen eines bereits angekündigten Reformprogramms überprüft der Konzern derzeit seine Eigentümerstruktur.

Neben seiner Kabelsparte ist Leonie auch im sogenannten Bordnetzbereich tätig, der die Gesamtheit aller elektronischer Komponenten in einem Fahrzeug umfasst. Von einer Trennung erhofft sich der insgesamt 95.000 Mitarbeiter starke Konzern zwei besser fokussierte Unternehmen. So könne der Verkauf dazu führen, dass die Bordnetzsparte ihre Führungsposition weiter ausbauen könnte. Auch von der Umstellung auf Elektro- und Hybridfahrzeuge will der Konzern weiter profitieren. Die Kabelsparte indes könnte sich nach dem Börsengang oder Verkauf zu einem führenden Anbieter von spezialisierten Kabeln entwiclkeln. (red)

(red)
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