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Düsseldorf: LEG sieht Alternativen bei Privatisierung

Düsseldorf : LEG sieht Alternativen bei Privatisierung

Die landeseigene Immobilien- und Entwicklungsgesellschaft LEG, Düsseldorf, besitzt noch kein konkretes Konzept zum Verkauf ihrer Wohnungen.

Fest stehe lediglich, dass die Privatisierung sozialverträglich erfolgen und der Mieterschutz eingehalten werden soll, sagte LEG-Geschäftsführer Ulrich Tappe am Donnerstag bei der Bilanzvorlage. Bei der Privatisierung gebe es aber viele Alternativen.

Dabei sollen auch die Interessen der derzeit rund 1000 LEG-Beschäftigten berücksichtigt werden. In der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP hatten die NRW-Regierungsparteien festgehalten, die LEG-Wohnungen zu verkaufen.

Mit 106.000 Wohnungen und 300.000 Mietern ist die Gesellschaft hinter der Viterra der zweitgrößte Wohnungsgeber im Land und der drittgrößte bundesweit. Tappe bestätigte, dass Gesellschafter und LEG-Führung über den Verkauf sprechen.