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Käufer für Ufa-Kinos

Käufer für Ufa-Kinos

Hamburg (an-o/dpa) - Für die angeschlagenen Ufa-Kinos ist Rettung in Sicht. Kieft & Kieft aus Lübeck, einer der größten deutschen Kinobetreiber (CineStar), und der Kinowerbevermarkter RoWo Holding aus Fürth wollen mit einer gemeinsamen Auffanggesellschaft 32 der 37 Kinos übernehmen.

"Wir haben einen Vorvertrag mit dem Insolvenzverwalter geschlossen", Kieft & Kieft am Mittwoch mit.

Diesem Vertrag muss der am Montag tagende Gläubigerausschuss noch zustimmen. Kommen die Lübecker zum Zug, setzt sich das Unternehmen mit dann 96Kino-Standorten, mehr als 145.000 Sitzplätzen und rund 240 Millionen Euro Umsatz an die Spitze der Branche in Deutschland. Die Ufa-Theater GmbH hatte Anfang Oktober 2002 Insolvenzantrag gestellt. Der Spielbetrieb in den Ufa-Kinos (55 000 Plätze) mit rund 1000 Beschäftigten lief aber weiter.