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Statistik: In NRW wurden 2020 deutlich mehr Wohnungen genehmigt

Statistik : In NRW wurden 2020 deutlich mehr Wohnungen genehmigt

Trotz der Corona-Krise sind im Jahr 2020 in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Wohnungen genehmigt worden als ein Jahr zuvor.

Insgesamt gaben die Bauämter im bevölkerungsreichsten Bundesland grünes Licht für 61.849 Wohnungen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Das waren 4596 oder 8 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Am stärksten stieg die Zahl der Genehmigungen in neu errichteten Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen. Sie erhöhte sich um 10,4 Prozent auf 34.609. In Zweifamilienhäusern stieg die Genehmigungszahl um 8,5 Prozent auf 3884 Wohnungen. Dagegen verringerte sich die Zahl der genehmigten Wohnungen in Einfamilienhäusern um 3,8 Prozent auf 12.996.

Durch den Bau von Wohnheimen sollen weitere 2405 Wohnungen entstehen (+127,1 Prozent). Weitere 7122 Wohnungen (+4,6 Prozent) sollen durch Um- oder Ausbauten an bereits bestehenden Gebäuden errichtet werden. In gemischt genutzten Gebäuden, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen, waren weitere 833 Wohnungen (−12,2 Prozent) geplant.

Gemessen an der Einwohnerzahl gab es die meisten Genehmigungen in den Kreisen Borken, Paderborn und Steinfurt. Auch die Kreise Heinsberg (60,5 neue Wohnungen je 10.000 Einwohnern) und Düren (60,1) schnitten im NRW-Vergleich sehr gut ab. Die Städteregion Aachen landet mit 41,4 noch über dem Landesdurchschnitt von 34,5. Die wenigsten Wohnungen je Einwohner wurden in Krefeld, Gelsenkirchen und Wuppertal genehmigt.

(red/dpa)