Aachen: In der Krise neue Kunden gewonnen

Aachen: In der Krise neue Kunden gewonnen

„Unsere Kunden schätzen konservative Anlage-Empfehlungen”, weiß Monika Schweins. Die Aachener Niederlassungsleiterin der Privatbank Delbrück Bethmann Maffei (DBM) ist diesen Kurs auch vor den Zeiten der Finanzkrise gefahren.

„Das ist für uns nicht neu, und das zahlt sich jetzt aus”, berichtet sie in einem Gespräch. „Wir sehen uns als Vermögensverwalterbank”. Gleichzeitig verweist sie auf beachtliche Zuwachsraten in diesem Jahr. „Es lohnt sich, den Kunden auch in Krisenzeiten eng zu begleiten”

Neue Kunden kamen in der Region vor allem aus dem technologie-orientierten Mittelstand.

Im vergangenen Jahr verzeichnete das Bankhaus einen hohen Zufluss an neuen Mitteln. Insgesamt hat das betreute Vermögen einen Wert von elf Milliarden Euro.

Als eines der wenigen Bankhäuser vergleichbarer Größe folgt Delbrück Bethmann Maffei dabei konsequent dem Grundsatz der objektiven Beratung.

Mit Blick auf die individuelle Vermögensstrategie erhalten die Kunden die besten Finanzprodukte, die auf dem globalen Markt verfügbar sind - unabhängig davon, welche Bank sie anbietet. Die Privatbank will so ein unabhängiges Vermögensmanagement ganz im Sinne der Kunden gewährleisten.

Seit 2004 ist das Privatbankhaus, das mit zehn Filialen und 380 Mitarbeitern bundesweit vertreten ist, Teil der internationalen ABN Amro-Gruppe. Im vergangenen Jahr erwarb der niederländische Staat jene Geschäftsfelder der ABN Amro, zu denen auch Delbrück Bethmann Maffei gehört.

Um dem starken Wachstum am Standort Aachen gerecht zu werden, plant das Privatbankhaus eine Aufstockung des Personals um zwei auf zehn Mitarbeiter. Langfristiges Ziel, so Monika Schweins, sei den Personalbestand weiter zu erhöhen.

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