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Hückelhoven: Hückelhoven kommt beim Strukturwandel voran

Hückelhoven : Hückelhoven kommt beim Strukturwandel voran

Fortschritte beim Strukturwandel: Die Schließung der Zeche Sophia-Jacoba, Hückelhoven, im März 1997 bedeutete den Verlust von mehr als 5000 Arbeitsplätzen.

Seit der Erschließung zweier großen Gewerbegebiete und der Ansiedlung neuer Unternehmen steigt die Zahl der Beschäftigten in Hückelhoven seit der Jahrtausendwende wieder.

Am 31. Dezember 2002 waren 6247 Beschäftigte, damit wurde wieder den Stand von 1997 erreicht, bilanzierte die Stadtverwaltung am Mittwoch.

Dennoch liegt die Arbeitslosenquote noch immer bei 14,5 Prozent. Mehr als 1000 neue Arbeitsplätze entstanden in den Jahren 2000 bis 2003. So brachte der Deutsche Paket Dienst (DPD) rund 60 neue Stellen.

Zum größten Arbeitgeber der Stadt ist das Fernsehkaufhaus QVC aufgestiegen. Das Distributionszentrum zählt derzeit rund 600 Frauen und Männer, rund 75 Prozent davon in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis.

Der Anteil von produzierendem Gewerbe, Handel und Dienstleistungen hat sich seit der Schließung der Zeche verschoben: Im Vergleich zu 1993 hat sich die Zahl der im Handel Beschäftigten verdoppelt.

Nach dem Aus für das Factory-Outlet-Center (FOC), das lange Zeit als As galt, setzt man nun auf das „Hückelhoven Center”. Es entsteht in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum, wird im Herbst eröffnet und schafft rund 200 neue Arbeitsplätze.

Mit dem „HC” soll der Kaufkraftabfluss aus der Stadt gestoppt werden. Der liegt noch immer bei rund 40 Millionen Euro pro Jahr.