Düsseldorf: Henkel erreicht Einsparungen früher als geplant

Düsseldorf: Henkel erreicht Einsparungen früher als geplant

Der Düsseldorfer Familienkonzern Henkel erreicht die geplanten Einsparungen aus der Übernahme des amerikanischen Konkurrenten National Starch früher als geplant.

In diesem Jahr erwarte das DAX-Unternehmen aus der Integration bereits Einsparungen von 150 Millionen Euro, sagte Henkel-Chef Kasper Rorstedt dem „Handelsblatt” (Montagausgabe). „Damit sind wir weiter als ursprünglich geplant.”

Henkel hat im Frühjahr 2008 die National-Starch-Bereiche Klebstoffe und Electronic Materials übernommen. Damals kündigte der Konzern an, er erwarte Synergien von jährlich 240 bis 260 Millionen Euro. Das volle Synergiepotenzial soll ab 2011 realisiert werden, hieß es. Wachstum sucht Rorstedt dem Bericht zufolge vor allem in Schwellenländern, wo die Düsseldorfer jetzt schon 38 Prozent ihres Umsatzes erzielen. Rorstedt hatte im April vergangenen Jahres das Ruder bei Henkel übernommen.

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