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Flandern lockt Ford mit Geld

Flandern lockt Ford mit Geld

Genk (an-o) - Auch gestern gingen die Protestaktionen der Ford-Belegschaft im belgischen Werk Genk weiter.

Die drei Schichten legten stundenweise die Arbeit nieder, um damit gegen den drohenden Abbau von 3000 der gut 9000 Arbeitsplätze zu demonstrieren, teilten die Gwerkschaften mit.

Am Morgen hatten rund 2500 Beschäftigte die Henry-Ford-Straße blockiert. Nach Einschätzung des flämischen Ministerpräsidenten Bart Somers glaubt Ford Europa an einen Weiterbestand des Werks, garantiert aber nicht den Bau des neuen Mondeo. Dies wird Mitte Dezember in der US-Zentrale entschieden.

Somers sagte dies nach einem Gespräch mit Ford-Managern. Er unterstrich die Bereitschaft zu Beihilfen, um die Arbeitsplätze in Genk zu erhalten. Im Sommer hatte die Regionalregierung 152 Millionen Euro in Aussicht gestellt, um das 900-Millionen-Investitionspaket Fords für Genk zu flankieren.