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Weniger Landwirtschaftsbetriebe: Die Zahl der Ökohöfe in NRW nimmt zu

Weniger Landwirtschaftsbetriebe : Die Zahl der Ökohöfe in NRW nimmt zu

In Nordrhein-Westfalen werden gut 43 Prozent der gesamten Landesfläche landwirtschaftlich genutzt. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Landwirtschaftszählung des Statistischen Landesamts.

Weiter abgenommen hat die Zahl der Betriebe auf 35.750 im März 2020, wie die Statistiker am Donnerstag mitteilten. Das Höfesterben hat sich aber verlangsamt. Sank die Zahl der Betriebe zwischen 1991 und 2010 um mehr als 40 Prozent, so ging sie im vergangenen Jahrzehnt nur noch um knapp 6 Prozent zurück.

Die Zahl der Ökobetriebe nahm weiter zu. Insgesamt wurden 2010 alternativ wirtschaftende Landwirte gezählt, 54 Prozent mehr als bei der letzten Landwirtschaftszählung im Jahr 2010. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Agrarbetriebe hat sich seitdem von 3,6 Prozent auf 6,0 Prozent erhöht.

Fortgesetzt hat sich auch der Trend zu größeren Höfen. Die Zahl der Betriebe, die mehr als 100 Hektar bewirtschaften, stieg in den vergangenen zehn Jahren um ein knappes Drittel auf 3670. Deutlich gesunken ist die Zahl der viehhaltenden Betriebe - seit 2010 um gut 15 Prozent auf 23.450. In den Landwirtschaftsbetrieben arbeiteten im März 2020 gut 120.000 Menschen, jeder dritte von ihnen war eine Saisonkraft.

(dpa)