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Aachen: Die Lösung heißt „aixsolution”

Aachen : Die Lösung heißt „aixsolution”

Kennen gelernt haben sie sich über „AC Quadrat”, die regionalen Förderinitiative für Jung-Unternehmer. Lutz Altmann, Inhaber der Personalberatung „humancaps consulting”, lag der Aufbau des „Career Center” in der RWTH am Herzen.

Für das Marketing suchte er noch Verstärkung. Diese fand er bei „aixsolution e.V. - Studenten beraten Unternehmen”.

Anfang des Jahres gründeten die Studenten Sertel Ascioglu, Andrea Labusga und Felix Langness die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Sie legten Altmann ein Angebot vor, entwickelten Vermarktungsstrategien für das „Career Center”.

„Dazu gehörte unter anderem die Auswahl geeigneter Medien, Verteiler, Newsgroups und Vermarktungspartner”, berichtet Langness, der dem „aixsolution”-Vorstand angehört. „Die Zielsetzungen wurden zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt. Wir möchten weiter mit ,aixsolution arbeiten”, attestiert Auftraggeber Altmann.

Praktisch lernen

So sammeln Studenten wertvolle Praxiserfahrung, Referenzen und Kontakte zu potenziellen Ar-beitgebern. „Ziel ist es, das unternehmerische Denken und Führen praktisch zu lernen”, erklären Langness und Vorstandskollege Daniel Kupke.

Auch Spaß am Vereinsleben und die Bezahlung motivieren. Kostenfrei ist ihre Dienstleistung nicht. Jedoch verlangen die Akademiker nur einen Bruchteil des Tagessatzes „professioneller” Berater.

45 RWTH- und FH-Studenten verschiedenster Fachrichtungen sind in dem Verein aktiv. „Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist nicht das Studienfach, sondern sind analytische Fähigkeiten”, so Langness. Breit gefächert ist das Beratungsangebot: Planung, Marketing/Vertrieb, Controlling, Organisation, IT-Beratung.

Die Mitglieder werden regelmäßig geschult, etwa in Projektmanagement, Präsentation, Rhetorik. „Durch die Hochschule und Nähe zu den Lehrstühlen greifen wir stets auf den aktuellsten Stand der Wissenschaft zurück”, nennt Kupke einen Vorteil.

Bei Fragen stehen ehemalige Mitglieder und Hochschul-Absolventen, die im „Alumni-Netzwerk” organisiert sind, mit Rat zur Seite. So auch das Kuratorium, das durch die Professoren Wolfgang Breuer, Harald Dyckhoff und Guido Call zudem über wichtige Kontakte zur Wirtschaft verfügt.