Aachen: Die IHK senkt ihre Beiträge

Aachen: Die IHK senkt ihre Beiträge

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Aachen hat eine Senkung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. „Damit wollen wir in der Krise ein Zeichen setzen, obwohl sich die Rezession auf den Haushalt der Kammer ausgewirkt hat”, sagte IHK-Präsident Bert Wirtz.

Konkret wird für 2010 der Umlagesatz von 0,22 Prozent auf 0,195 Prozent reduziert. Seit 1997 hat sich der Umlagesatz damit mehr als halbiert. Die IHK werde ihre Angebote und Leistungen für Unternehmen insofern nicht einschränken.

Der Heinsberger Unternehmer Bert Wirtz wurde einstimmig für weitere vier Jahre in seinem Amt als IHK-Präsident bestätigt. In der neuen Amtsperiode will er sich „durch eine aktive Wirtschaftsförderungspolitik für gute Rahmenbedingungen - etwa bei der Existenzgründung und Neuordnung der regionalen Strukturpolitik - einsetzen”. Als weiteres Ziel nannte Wirtz die euregionale Partnerschaft sowie die IHK-Initiative Rheinland.

Angesichts des demografischen Wandels machte er klar, die IHK werde „leistungsstarken Jugendlichen Anreize für zusätzliche Qualifikationen geben” und „Leistungsschwächeren eine helfende Hand reichen, damit sie eine Ausbildung finden”.

Neu in das Präsidium der IHK wurde Wolfgang Mainz gewählt. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung und Gesellschafter der Kronenbrot KG Franz Mainz in Würselen. Die Präsidiums-Mitglieder Dieter Junghans, Aachen, Stephan A. Kufferath-Kassner, Düren, und Heinz August Schüssler, Jülich, wurden als Vizepräsidenten bestätigt.

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