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Aachen: Der Winter hat den Arbeitsmarkt erfasst

Aachen : Der Winter hat den Arbeitsmarkt erfasst

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich im November in der Region Aachen nicht weiter fortgesetzt.

Erste jahreszeitlich bedingte Freisetzungen in den Aussenberufen führten im Bezirk Aachen zu einem leichten Anstieg der Gesamtarbeitslosigkeit um 400 auf rund 38.500, im Dürener Raum stagnierte die Arbeitslosigkeit bei 11.800.

Dennoch waren im Jahresvergleich im Raum Aachen rund 2400 (+ 6,7 Prozent) Personen mehr von der Arbeitslosigkeit betroffen als im November 2002.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im Aachener Bezirk geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 10,1 Prozent. Trotz des allgemeinen Anstiegs setzte sich der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit weiter fort.

Weitere rund 230 Abmeldungen nach Beginn betrieblicher und schulischer Ausbildungsgänge führten zu einer Abnahme um 40 auf jetzt 4160. Insgesamt war die Jugendarbeitslosigkeit um rund 110 geringer als im Vorjahr.

Um gut ein Viertel sank im Dürener Bezirk die Zahl arbeitsloser Jugendlicher auf 209.

Vom angelaufenenen Weihnachtsgeschäft erwartet das Arbeitsamt Düren zusätzliche Beschäftigungmöglichkeiten für Frauen. Folgerichtig ist binnen Monatsfrist die Zahl arbeitsloser Frauen um 81 (2 Prozent) auf 4800 gesunken.

Die Arbeitslosenquote der Frauen hat sich dadurch um 0,2 Prozentpunkte auf 9,0 Prozent verringert, liegt aber um 0,4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Dagegen hat sich im Dürener Bezirk die ohnehin schwierige Arbeitsmarktlage im gewerblichen Bereich und für Männer weiter eingetrübt.

Die Zahl arbeitsloser Männer stieg gegenüber dem Vormonat weiter leicht um 78 (ein Prozent) auf 7040 Arbeitslose und liegt damit um elf Prozent über dem Vorjahresniveau.

Im Berichtsmonat haben sich mit 1617 nur 43 Personen weniger arbeitsslos gemeldet als einen Monat zuvor.

Seit Jahresbeginn wurden damit 18.053 Personen beim Arbeitsamt Düren arbeitslos registriert, 1435 ( neun Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.