Aachen: Centrum für Mechanotronik stellt SOKRADES vor

Aachen: Centrum für Mechanotronik stellt SOKRADES vor

Für das APS - Europäisches Centrum für Mechatronik in Aachen war in dieser Woche ein wichtiger Termin. Nach dreijähriger Entwicklungszeit konnte das IT-Projekt SOKRADES abgeschlossen und von den 15 beteiligten Partnern vorgestellt werden.

Dazu gehörten Unternehmen wie Siemens, SAP, ABB und SchneiderElectric. Das Projekt hat 14 Millionen Euro gekostet und wurde durch die Europäische Union gefördert.

Präsentiert wurde, wie Daniel Hahn von APS - Europäisches Centrum für Mechatronik beschrieb, „die nächste Generation von Automatisierungssystemen für die Industrie”. Hierbei sind einerseits alle Sensoren und Roboter horizontal miteinander verknüpft, als auch vertikal mit Business- und Logistikanwendungen. Kennzeichen des neuen Systems seien offene Standards, so dass zusätzliche Geräte hineingenommen bzw. ausgegliedert werden können.

Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette noch stärker zu vernetzen und flexibler zu machen. Unter dem Strich sollen sich dadurch beachtliche Kostenvorteile ergeben.

Einsatzmöglichkeiten ergeben sich in allen industriellen Branchen, wobei die Automobilproduktion, die Handy-Fertigung und die chemische Industrie als erste zu den Anwendern zählen dürften.

Das 1991 von Prof. Paul Drews gegründete Europäische Centrum für Mechanotronik finanziert sich ausschließlich aus Drittmitteln und beschäftigt in Aachen 30 Mitarbeiter.