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Bei Auszug Entschädigung

Bei Auszug Entschädigung

Köln (an-o/dpa) - Vorzeitiger Auszug wird teuer: Vermieter können eine Aufwandsentschädigung verlangen, wenn Mieter vor Ablauf ihrer gesetzlichen Kündigungsfrist ausziehen.

Schließlich entstünden durch das Schalten von Wohnungsanzeigen und die Suche neuer Mieter unvorhergesehene Kosten, so der Ring Deutscher Makler (RDM) in Köln.

Allerdings dürfe die Aufwandsentschädigung die Höhe einer Monatskaltmiete nicht übersteigen. Akzeptiert der Vermieter zudem keinen vom Mieter vorgestellten Nachmieter, bleibt das Mietverhältnis bestehen. Allerdings müsse dann der Vermieter neue Mieter suchen.

Am besten sollte der vorzeitige Auszug schriftlich in einem Aufhebungsvertrag geregelt werden, rät der RDM. Darin sollten auch die Aufwandsentschädigung sowie der vereinbarte Auszugstermin und die Umstände des Auszugs festgehalten werden.
Nicht erlaubt ist laut RDM eine Klausel im Mietvertrag, wonach eine vorzeitige Kündigung wie eine Vertragsstrafe behandelt wird. So dürfe der Vermieter nicht verfügen, dass er in diesem Fall die Kaution einbehält.