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Aixtron baut Stellen ab

Aixtron baut Stellen ab

Aachen (an-o) - Wegen der hartnäckigen Flaute auf dem Telekommunikationssektor sowie wegen rückläufiger Ertrags- und Umsatzsperspektiven streicht der Aachener Halbleitermaschinenbauer Aixtron AG Arbeitsplätze.

Dies bestätigte Vorstandschef Paul Hyland gestern. Der Personalabbau - Zahlen werden nicht genannt - sei trotz eines Kosteneinsparungsprogramms in den letzten zwölf Monaten und flexibler Produktion (Lohnfertigung) "unabdingbar" angesichts der unsicheren Lage der Weltwirtschaft. "Die Kosten müssen sich an den Marktbedingungen orientieren." In der AG beschäftigt Aixtron an den Standorten Aachen und Herzogenrath 350 Mitarbeiter.

In den Abnehmerbranchen herrsche, so Hyland, eine allgemeine Verunsicherung vor, die Investitionsneigung sei gering.

Aixtron, am Neuen Markt gelistet und im Auswahlindex Nemax 50, stellt Anlagen zur Fertigungvon Verbindungshalbleitern her, der Marktanteil der Aachener liegt bei weltweit 65 Prozent. Entsprechend hoch ist die Dollarabhängigkeit des High-Tech-Ausrüsters. Wie ein Sprecher ergänzte, ist der Markt für Leuchtdioden (LED) etwa für Displays zwar "robust", doch mit einer Erholung des Telekommunikationssektors (Handys) sei wohl erst Ende 2004 zu rechnen.

Im Jahr 2001 hatte Aixtron bei 240,1 Millionen Euro Umsatz (plus 52 Prozent) mit 517 Mitarbeitern einen Jahresüberschuss von 33,6 Millionen (plus 82 Prozent) erzielt.