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Aachen/Monschau: Aachener Professoren gehen auf Eifel-Tour

Aachen/Monschau : Aachener Professoren gehen auf Eifel-Tour

Die „Zukunftsinitiative Eifel”, ein Zusammmenschluss der nordrhein-westfälischen und rheinland-pfälzischen Eifelkreise und der Wirtschaftskammern will mit der regionalen Entwicklungsgesellschaft Agit, Aachen, den Technologietransfer aus den Aachener Hoschulen in die Eifeler Wirtschaft beschleunigen.

Unter Federführung des Kreises Aachen wurde bereits das Netzwerk „Technologie und Innovation” auf den Weg gebracht. Nun hat das NRW-Wirtschaftsministerium Fördermittel zur Verfügung gestellt: EifelTEC nennt sich das auf zunächst ein Jahr angelegte Projekt.

Eifeler Unternehmen sollen einen besseren Zugang zu den Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Aachen und Jülich erhalten - und zwar direkt zu den Professoren und den wissenschaftlichen Mitarbeitern, Marion Großschopf, Agit-Projektleiterin.

„Der Maschinenbauer aus Monschau oder Hellenthal soll die Möglichkeit bekommen, mit dem Professor der RWTH oder der FH, sein spezifisches Praxisproblem zu diskutieren um dann vielleicht auch einen Lösungsweg aufgezeigt zu bekommen.”

Gleichzeitig lernen die Hochschullehrer die Eifeler Unternehmen kennen. „Denn innovative Unternehmen gibt es eben nicht nur im direkten Dunstkreis der RWTH”, so Ruth Roelen, Regionalplanerin des Kreises Aachen und im Rahmen der Zukunftsinitiative Eifel die Hauptverantwortliche für Technologietransfer. „Wenn man genauer hinsieht, dann wird das Potenzial sehr deutlich - und ich meine damit nicht nur Unternehmen wie Otto Junker, Dürr oder CFM Schiller.”

EifelTEC verfolgt den Ansatz „Prof´s on Tour”. „Hochschullehrer sollen durch Unternehmensbesuche in der Eifel die Möglichkeit erhalten, sich vor Ort in den Betrieben zu informieren und mit Eignern und Geschäftsführern Kontakte für weitere mögliche Kooperationen knüpfen zu können.

Und auch eine weitere Zielgruppe hat EifelTEC im Visier: Die Studenten und Absolventen der RWTH und der FH Aachen. „An den Aachener Hochschulen werden die jungen Leute ausgebildet - und wandern dann ab nach München, Stuttgart oder sonst wo hin”, erklärt Großschopf. Die zwar kleinen, aber hochinnovativen Unternehmen in der Eifel suchten hingegen oftmals händeringend nach qualifiziertem Personal.

Der Startschuss für EifelTEC fällt am 21. September im Rahmen des alljährlich im HIMO-Innovationszentrum Monschau stattfindenden „Forum Eifel”.