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Aachen: Aachener Bank wächst: Risiken imGriff

Aachen : Aachener Bank wächst: Risiken imGriff

Die genossenschaftliche Aachener Bank, Aachen, hat 2003 weitaus besser verdient als im Vorjahr.

Wie Vorstand Franz-Wilhelm Hilgers am Dienstag erklärte, konnte das Betriebsergebnis fast verdoppelt werden. Zins- und Provisionsüberschuss stiegen stark.

Da das Risikoergebnis trotz hoher Insolvenzzahlen „deutlich reduziert” wurde, blieb unter dem Strich ein Jahresüberschuss von rund 3,5 Millionen Euro. Es sei, so Hilgers, im Vergleich zu Volksbanken ähnlicher Größe ein „sehr gutes Ergebnis”.

Die Bilanzsumme lag zum Jahresultimo bei 685 Millionen Euro (plus 1 Prozent). Das Kreditvolumen stieg trotz der Zurückhaltung quer durch alle Kundengruppen um 2,5 Prozent auf 486 Millionen Euro.

Zum Jahresende „boomte” indes - bedingt durch die Kürzung der Eigenheimzulage - das Geschäft mit Baudarlehen.

Bei den Einlagen wurde ein Minus von sechs Prozent auf etwa 500 Millionen Euro verbucht, da die Kunden mehr Geld in Wertpapieren anlegten. Der Umsatz mit Aktien, Fondsanteilen usw. habe sich „deutlich belebt”, so Hilgers.

Die Beschäftigung in den 18 Geschäftsstellen und in der Filiale in Eupen blieb nahezu stabil. Im Schnitt zählte das Institut 201 Mitarbeiter und 15 Auszubildende.