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Aachen/Düren: Aachen und Düren setzen sich ab

Aachen/Düren : Aachen und Düren setzen sich ab

Besser als im nordrhein-westfälischen Landesdurchschnitt hat sich der Arbeitsmarkt in der Region Aachen entwickelt.

Während die NRW-Arbeitslosenquote im November gegenüber dem Vormonat mit zehn Prozent konstant blieb, verbesserte sich der Wert für den Bezirk Aachen um 0,1 Prozentpunkte auf 10,3 (Vorjahr: 10,1) Prozent und für Düren um 0,3 Prozentpunkte auf 9,5 (Vorjahr: 9,2) Prozent.

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Arbeitslosen im November geringfügig gestiegen. Registriert wurden im Vormonat 882560 Frauen und Männer ohne Job. Das waren 0,1 Prozent mehr als im Oktober, wie die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf mitteilte.

Gegenüber November 2003 lag die Arbeitslosigkeit in diesem November um 2,2 Prozent höher. Die Nachfrage nach Arbeitsplätzen blieb im November unverändert schwach. Mit 32280 Stellenangeboten wurden gut vier Prozent weniger gemeldet als im November 2003, wie es hieß. Insgesamt waren Ende November noch 47100 Stellen in NRW unbesetzt.

Nach Angaben der Aachener Agentur für Arbeit führte die anhaltend milde Witterung im November nicht zu den sonst anlaufenden winterlich bedingten Freisetzungen in den Außenberufen. So konnte die Arbeitslosigkeit um 285 auf 39361 Personen verringert werden. Es waren im November 2004 jedoch noch 783 Personen mehr arbeitslos als vor Jahresfrist.

Frauen profitieren

Im Bezirk der Dürener Agentur für Arbeit waren 12222 Personen als arbeitslos registriert, 272 weniger als im Vormonat. Von dem Rückgang profitierten vor allem Frauen. Deren Arbeitslosenquote sank um 0,4 Prozentpunkte, während sie bei den Männern nur um 0,2 Prozentpunkte fiel.

Erstmals wurde in Düren der seit Jahresbeginn anhaltende Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit im November unterbrochen. Zugleich nahm die Zahl jüngerer Arbeitsloser unter 25 Jahren um fünf Prozent ab, lag aber mit 1330 noch um 162 (13 Prozent) über dem Vorjahresniveau.

Auch im Bereich der Aachener Agentur sank die Jugendarbeitslosigkeit: Gegenüber Oktober 2004 um 245. Insgesamt war der Arbeitsmarkt von einer hohen Fluktuation beherrscht: 5737 Personen meldeten sich neu arbeitslos. Hiervon waren zuvor 3097 Personen in einem Beschäftigungsverhältnis.

6022 Personen konnten im November ihre Arbeitslosigkeit beenden. Ende November waren 2399 offene Stellen registriert. Das entspricht einem Plus von 64 gegenüber Oktober und 600 gegenüber 2003.

In NRW wurden dagegen mit 32280 Stellenangeboten gut vier Prozent weniger gemeldet als im November 2003. Zumindest bei den jüngeren Arbeitslosen hat es auch auf NRW-Ebene einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahl gegangen.

Sie betrug im November 86390 und war damit um 2000 niedriger als im Oktober. Die Arbeitslosenquote in diesem Alterssegment sank um 0,2 Punkte auf 8,6 Prozent. Nach Angaben der Regionaldirektion Düsseldorf sind Männer von der Arbeitslosigkeit stärker betroffen.

So lag die Arbeitslosenquote für Männer bei 12,2 Prozent (Vorjahr 11,9 Prozent), während die Quote bei den Frauen 9,7 Prozent (Vorjahr 9,4) betrug.