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Aachen: 235 Millionen Verlust eingefahren

Aachen : 235 Millionen Verlust eingefahren

Der Versicherer AMB Generali peilt nach einem Konzernverlust im vergangenen Jahr für 2003 die Rückkehr in die Gewinnzone an.

„Unter der Annahme, dass keine besonderen Schadenereignisse und negative Kapitalmarktentwicklungen das laufende Jahr belasten, geht der Konzern für 2003 von einem positiven Konzernergebnis vor Steuern aus", teilte der zur italienischen Generali-Gruppe gehörende Versicherer mit Stammsitz in Aachen am Mittwoch mit.

2002 hätten sich die Gesamtbeiträge von AMB nach vorläufigen Zahlen zwar auf 11,6 Milliarden von 11,2 Milliarden Euro erhöht, das Unternehmen rechne aber unter dem Strich mit einem Konzernverlust nach Steuern von 235 Millionen Euro.

Grund dafür seien unter anderem Abschreibungen auf Aktien und Beteiligungen als Folge der fortdauernden Krise an den Kapitalmärkten in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro gewesen, hieß es zur Begründung.

Dies habe sich auch auf die Nettoerträge aus Kapitalanlagen ausgewirkt. Hier sei ein Verlust von 928 Millionen Euro entstanden nach einem Plus von 3,3 Milliarden Euro im Jahr 2001. Auch sei das Ergebnis durch Naturkatastrophen belastet worden.

Die im MDax für mittelgroße Unternehmen gelistete AMB bekräftigte, trotz des negativen Ergebnisses für 2002 eine stabile Dividende in Höhe von 1,35 Euro je Aktie zahlen zu wollen.

Der Hauptversammlung werde ein entsprechender Vorschlag unterbreitet.