Royal Shells treten beim Stawag Music Award 2019 an

Stawag Music Award : Bewerbung schweißt Royal Shells zusammen

Die Band ist auf Platz zwei unter den Finalisten des Stawag Music Awards gevotet worden. Am 22. September wird es für sie ernst. Wir haben stellvertretend mit Bandmitglied Eric Betzholz gesprochen.

Ihr habt euch erst kurz vor eurer Bewerbung beim Stawag Music Award auf einen Bandnamen festgelegt. Rausgekommen dabei ist „Royal Shells“. Was ist die Geschichte hinter diesem Namen?

Eric: Bei der Namenssuche wäre fast die Band explodiert (lacht). Das war gar nicht  einfach. Erst wollten wir uns nur „Shells“ nennen, aber die gab’s schon. „Shell“ bedeutet nicht nur Muschel, sondern ist auch der Name der Wandungen des Schlagzeugs. Also haben wir noch überlegt, wie wir in unseren Namen einen Aachen-Bezug verpacken können. Da kam dann der Zusatz „Royal“ auf. Und mit der Muschel greifen wir sogar noch Aachen und seine Bedeutung als Jakobswegsstation auf. Deswegen ist unser Logo jetzt auch eine große Muschel mit einer Krone auf.

Ihr sagt von euch, dass ihr „Pop- Rock-Deluxe“ Musik spielt. Was versteht ihr darunter?

Eric: Der Bassist, Schlagzeuger und ich haben anfangs einfach ein bisschen Musik miteinander gemacht. Wir kommen alle eher aus der Richtung Alternative Rock. Als unsere Sängerin, Valerie Burgess, dann dazukam, kam auch ein gewisser Pop-Touch dazu. Das hat sich alles vermengt, und weil wir nicht das übliche „Rock-Pop“ angeben wollten, haben wir einfach aus Spaß ein „Pop-Rock-Deluxe“ daraus gemacht.

Wie entstehen eure Songs?

Eric: In der Regel beginnen wir damit, uns mit Cover-Liedern warmzuspielen. Dann folgt eine Jam-Session, in der meistens zum Beispiel ein cooler Basslauf oder ein besonderer Riff entsteht. Valerie setzt sich dann hin und beginnt dazu zu texten. Wenn der Text dann so weit fertig ist, beginnen wir damit eine Melodie zu entwickeln. Da kann dann jeder noch weiter Ideen zu sammeln und nach zwei bis drei Wochen ist dann die Grundstruktur eines Songs fertig.

Wenn ihr am 22. September gewinnen würdet, was würde sich dann für euch als Band und privat verändern?

Eric: Alleine die Bewerbung hat uns als Band schon so viel mehr zusammengeschweißt. Wir stehen jetzt alle zu 100 Prozent hinter der Band und das ist super viel wert. Klar wollen wir alle Superstars werden, aber bis dahin behalten wir alle unsere Jobs erst mal (lacht). Wenn wir gewinnen, heißt das für uns, dass es sich definitiv lohnt, noch mehr Gas zu geben.

(akk)
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