Musik beim Lernen

Pro und Kontra : Musik ist hilfreich beim Lernen und Arbeiten

Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal etwas gelernt habe, ohne dass etwas anderes dabei lief: Fernsehen, Netflix oder am liebsten Musik. Das muss wohl irgendwann in der Grundschule gewesen sein – Eltern sehen das bekanntlich nicht so gerne, wenn der Nachwuchs die Hausaufgaben mit Beschallung macht.

Seitdem ich aber die Wahl habe, muss es definitiv ausgewählte Nebengeräusche geben. Nichts ist schlimmer als Stille – meine Konzentration geht sonst sofort flöten. Um produktiv zu sein, brauche ich den richtigen Soundtrack auf den Ohren. Nur so kann ich mich fokussieren und den Rest um mich herum ausblenden.

Und überhaupt, liebe Ruhe-Liebhaber: Die totale Stille gibt es doch gar nicht. Immer gibt es irgendwo ein Knacken, Geräusche von der Straße, Gelächter aus der Ferne oder sonst irgendwelche akustischen Nervenräuber. Dann suche ich mir doch lieber selbst aus, was meine Ohren zu hören kriegen. Da weiß ich, was ich bekomme.

Natürlich hat das Ganze auch seine Grenzen. So gern ich auch mal Limp Bizkit, Motörhead oder Rise Against höre – fürs konzentrierte Lernen ist es dann doch etwas zu hart. Und wer will schon „My Generation“ auf niedrigster Lautstärke hören?

Ich appelliere  an jeden: Versucht es doch einfach mal. Und sollte es bei der nächsten längeren Bib-Sitzung gar nicht gehen, bringen Kopfhörer zwei super Vorteile: Zum einen halten sie Quatschnasen davon ab, einen anzusprechen. Zum anderen dämpfen sie deren nervigen Unterhaltungslärm, auch wenn der Stecker nirgendwo hinführt. Einem entspannten Lernen steht mit Kopfhörern also nichts mehr im Weg.

Mehr von Aachener Nachrichten