Kommentar zu Videospielen: Mehr als bloß schöne Erinnerungen

Kommentar zu Videospielen : Mehr als bloß schöne Erinnerungen

Ach, Videospiele. Wer erinnert sich nicht gern daran zurück, wie er als Klempner Mario versucht hat, Prinzessin Peach zu retten. Oder als Sonic den bösen Dr. Eggman gejagt hat. Oder als Crash Bandicoot Äpfel aus Kisten gewirbelt hat. Oder...

Nur schöne Erinnerungen? Von wegen! Noch heute flitzen meine Kindheitshelden über den Bildschirm im Wohnzimmer. Und das zu Recht. Denn Videospiele sind längst nicht mehr nur noch etwas für Nerds.

Das zeigen nicht nur die Verkaufszahlen beliebter Spielreihen wie Call of Duty, Fifa oder Final Fantasy. Allein ein Kaffee in der Innenstadt genügt, um festzustellen, dass das Zocken in der Gesellschaft angekommen ist: Ein Pokémon-Shirt hier, eine Deadpool-Kappe da – und was ist das? Schuhe mit Yoshi-Symbolen drauf.

Nein, das hat nichts damit zu tun, dass die größte Videospiel-Messe der Welt, die Gamescom, ganz in unserer Nähe stattfindet. Meine Generation kann seine Helden einfach nicht loslassen. Gut so.

Ein weiterer Vorteil: Dieser Trend scheint auf die nächste Generation überzuschwappen. Deswegen hoffe ich auf viele weitere tolle Abenteuer mit Mario, Sonic & Co. Ein Problem gibt es aber schon noch: Wohin mit meinen vielen Spielen und Konsolen?

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