Pro: E-Book-Reader sind die besseren Bücher: Im Urlaub, am Strand und bei Dunkelheit

Pro: E-Book-Reader sind die besseren Bücher : Im Urlaub, am Strand und bei Dunkelheit

Meinen E-Book-Reader habe ich vor Jahren von meinem Freund zu Weihnachten geschenkt bekommen. Das tragbare Lesegerät für elektronische Bücherinhalte steht seitdem ganz oben auf meiner Liste von Dingen, die nicht mehr neben meinem Bett fehlen dürfen.

Durch die interne Beleuchtung des Gerätes ist sogar das Lesen im dunklen Schlafzimmer möglich. So wird mein Partner nicht von seinem Schlaf abgehalten oder vom Licht meiner Nachttischlampe gestört.

Auch in keinem Urlaub darf mein E-Book-Reader fehlen. Nicht nur, weil durch besagte Beleuchtung auch im grellen Sonnenlicht noch angenehmes Lesen möglich ist. Ich kann auch problemlos 20 virtuelle Bücher mit auf Reisen nehmen, ohne dass ich das zulässige Gesamtgewicht meines Gepäcks überschreite.

Übrigens kann ich so auch noch spät abends vom Sofa aus ein Buch online bestellen. Und das kann ich dann auch noch direkt lesen, selbst wenn schon die Buchhandlungen geschlossen haben. Nicht zuletzt ist es ein Segen, dass ich stundenlang von besagtem Sofa aus im virtuellen Bücherregal stöbern kann – ohne die skeptischen Blicke des Verkäufers in der Buchhandlung, wenn ich nach vier Stunden immer noch durch die Gänge schlendere und mich einfach nicht entscheiden kann.

Ein weiterer Vorteil: Ein E-Book-Reader kann überall hin mitgenommen werden. Er passt nahezu in jede Handtasche. Und trotzdem kann man alle Harry-Potter-Bücher bei sich tragen.

Wörter, die einem beim Lesen gänzlich unbekannt sind, können ganz einfach über selbigen E-Book-Reader nachgeschlagen werden, sofern eine Internetverbindung besteht. Das erleichtert übrigens auch das Lesen von englischsprachigen Büchern, denn auch Wörterbücher sind auf den meisten Geräten bereits vorinstalliert.

Damit, dass E-Book-Reader Bäume und Wälder schonen, kann nur teilweise argumentiert werden. Denn auch diese Geräte belasten in ihrer Herstellung Ressourcen. Laut Anke Oxenfarth vom Oekom Verlag in München seien E-Books nur eine Alternative, „wenn ein Lesegerät mindestens zwei bis drei Jahre im Einsatz ist und wenn darauf im Jahr mehr als 20 Bücher gelesen werden“. Mein E-Book-Reader ist jetzt schon fast vier Jahre alt und immer noch ständig in Gebrauch. Und wenn abends mal öfter das Handy oder die Fernbedienung zur Seite gelegt werden, sollten auch die 20 Bücher im Jahr kein Problem mehr sein.

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