Das sollte jeder Student in Aachen einmal gemacht haben

Auch die Thermen sind ein Muss : Das sollte jeder Student in Aachen einmal gemacht haben

Jeder hat diese eine Liste im Kopf mit Dingen, die man unbedingt sehen oder machen möchte, bevor es zu spät ist. Da jetzt viele neue Erstsemester in die Region kommen, zeigen wir, was man auf jeden Fall vor dem Abschluss erledigen und auf die „Bucketlist“ schreiben sollte.

Es ist eine der aufregendsten Zeiten im Leben: Raus aus der Schule und rein in ein selbstbestimmtes Leben — für viele sogar in einer neuen Stadt. In Aachen gibt es einige Dinge, die Studenten vor dem Abschluss gemacht haben müssen. Hier eine kleine Auswahl, darunter auch persönliche Empfehlungen von den jeweiligen Asta-Mitgliedern (Allgemeiner Studierendenausschuss).

Must do: Essen mit Fremden bei Rudi Rockt. Foto: begsteiger

Hängematten am Lousberg

Must do: Die Vorstellung der Rocky Horror Picture Show im Filmstudio. Foto: imago/imagebroker

An der Nordseite des Lousberges, an der Lousbergtrasse, warten sechs festinstallierte Hängematten auf entspannungsbedürftige Besucher. Von dort aus gibt es einen weiten Blick auf die Soers, einem sehr ländlichen Gebiet Aachens. Da die Hängematten gerade bei Sonnenschein sehr beliebt sind, lohnt es sich immer, eine Decke mitzubringen und zur Not auf die umliegende Wiese auszuweichen.

Therme

Aachen ist schon reich an Wasser, man sieht es nur nicht immer, da es vor allem unterirdisch läuft. Die Thermalquellen haben Aachen groß gemacht und die Stadt ist daher ein staatlich anerkanntes Heilbad. Sie sind auch der Grund, weshalb es am Elisenbrunnen immer ein bisschen nach faulen Eiern riecht, denn das Quellwasser ist sehr schwefelhaltig. In der Halle des Elisenbrunnens gibt es einen Hahn, aus dem das warme Wasser fließt. Wer aber nicht nur seine Hand darunter halten möchte, sondern in dem Thermalwasser schwimmen möchte, kann dies in den Carolus Thermen, an der Passstraße in Aachen, machen.

Werksverkauf

Einige Firmen wie Lindt, Bahlsen, Zentis und Lambertz produzieren ihre süßen Waren hier in Aachen. Besonders mit einem kleineren Studentengeldbeutel lässt sich beim Werksverkauf schon das ein oder andere Schnäppchen machen. Aber gerade in der Weihnachtszeit wird es dort sehr voll, teilweise reisen Busse voller Menschen an, um hier einzukaufen. In dieser Zeit kann man sich lieber einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt am Rathaus und am Dom gönnen. Da ist es zwar auch voll, aber er gilt als einer der schönsten Weihnachtsmärkte.

Kontakthüpfen

Eigentlich heißt das Sportprogramm, das vom Hochschulsportzentrum angeboten wird, „Fitness mit Musik“, aber die Aachener Studenten kennen das einstündige Ausdauer- und Krafttraining unter „Kontakthüpfen“. In der Sporthalle am Königshügel zeigen die Trainer der großen Gruppe verschiedene Ausführung der Übungen, so dass unterschiedliche Leistungsniveaus vertreten sind. Wegen der vielen Teilnehmer lassen sich so gut Kontakte knüpfen und neue Leute kennenlernen — aber nur, wenn die Puste dafür noch da ist. Ab dem Wintersemester wird in den Hauptzeiten (Montag bis Donnerstagabend ab 17 Uhr) eine Gebühr von einem Euro erhoben.

Der Asta-Vorsitzende der RWTH empfiehlt: Das Filmstudio

Auch auf der Bucketlist des Asta-Vorsitzenden der RWTH, Jannis Koesling, steht zwar noch das „Kontakthüpfen“, dafür ist er umso häufiger beim Filmstudio an der RWTH, einer studentischen Eigeninitiative, dessen Besuch der 23-Jährige allen Studierenden empfiehlt. Zweimal die Woche werden im Hauptgebäude Filme zu günstigen Preisen gezeigt. „In dem Saal ist eine wirklich schöne Atmosphäre. Man kann sein eigenes Essen und Trinken mitbringen und echt eine gute Zeit haben“, sagt Koesling.

Außerdem gibt es zwei wichtige Filme, zu denen traditionell eine besondere Show gehört: Bei der Feuerzangenbowle wird neben dem Verzehr des thematisch passenden Getränks auch beim Film mitgesprochen und -gesungen. Der ein oder andere kommt mit Zylinder und Fliege. Auch zur Rocky Horror Picture Show kommen viele verkleidet. Hier tanzt sogar das Team des Filmstudios in passenden Outfits auf der Bühne.

Rudi Rockt

(Meist) leckeres Essen, die Stadt und vor allem neue Leute kennenlernen. Wer darauf Lust hat, sollte unbedingt bei „Rudi Rockt“, dem RUnning DInner, mitmachen. Mit einem Kochpartner kocht ihr einen der drei Gänge aus Vorspeise, Hauptmenü und Nachtisch. Dabei hab ihr jeweils zwei andere Teams zu Gast. Wenn der nächste Gang ansteht, wechselt euer Team die Location und ihr lasst euch zusammen mit wieder anderen Leuten von neuen Hobbyköchen bewirten. Das Gute: So kommt man viel rum, lernt in zwangloser Atmosphäre auch neue Gerichte kennen und hat danach garantiert eine gute Story zu erzählen.

Unicup

Wer Medizin, Maschinenbau oder Elektrotechnik an der RWTH studiert, kommt an dem Unicup nicht vorbei. Aber auch alle anderen sollten sich das Event merken und versuchen, eine Karte zu ergattern. Die jeweilige Fachschaften treten beim Unicup im Eishockey gegeneinander an und auch die Cheerleaderleistung spielt eine sehr wichtige Rolle. Es ist eine große Party in der Eissporthalle am Tivoli-Stadion. (Letzteres freut sich übrigens auch über einen Besuch, wenn die Alemannia Aachen spielt.)

Die Öffentlichkeitsreferentin des FH-Asta empfiehlt: Lothringair

Einmal im Jahr verwandelt sich die Lothringer Straße in Aachen in das alternative Kulturfestival „Lothringair“. Das ist der Tipp von Lena Reinelt vom Asta der FH Aachen. „Ich studiere Kommunikationsdesign und freue mich über die Kunst- und Kulturmeil im Sommer“, sagt sie. Neben der Kunst gibt es auch Foodtrucks und Livemusik.

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