Heinsberg: Wichtiger Schritt gegen den Brustkrebs

Heinsberg: Wichtiger Schritt gegen den Brustkrebs

Ab Dienstag ist sie in Betrieb, die Praxis für das so genannte Mammographie-Screening im Heinsberger Krankenhaus. Den ersten Termin hat die einladende Stelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein für 8.20 Uhr vergeben.

„So etwa 50, hoffen wir doch, vielleicht auch ein paar mehr”, antwortete Dr. Peter Keulers bei der Vorstellung der neuen Praxis auf die Frage, wie viele Frauen er für Dienstag insgesamt erwartet.

Die neuen Räume in der ehemaligen Intensivstation des Krankenhauses sind mit Hilfe großer quadratischer, rosa-roter Logos leicht zu finden. Hier haben jetzt alle Frauen im Kreis Heinsberg im Alter zwischen 50 und 70 Jahren die Möglichkeit, in der Nähe ihres Wohnortes alle zwei Jahre an einer Reihenuntersuchung als Prävention gegen Brustkrebs teilzunehmen.

Rund 300.000 Euro wurden allein in die neueste Technik investiert, die eine digitale Vollfeld-Mammographie möglich macht. „Eine optimale Qualität bei niedrigstmöglicher Strahlenbelastung”, so Dr. Keulers.

Insgesamt 29.000 Frauen im Kreis Heinsberg gehören zu den potenziellen Klientinnen der neuen Screening-Einheit. Eine Einladung dazu erhalten sie zentral aus Düsseldorf. Interessierte Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren, deren letzte Mammographie mehr als ein Jahr zurückliegt, können auch von sich aus aktiv werden und bei der einladenden Stelle um einen Termin bitten. Vordrucke dazu hält das Krankenhaus Heinsberg bereit. Eine Terminvereinbarung direkt in der neuen Praxis ist nicht möglich.

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