Wegberg: West liefert weiter Erdgas nach Wegberg

Wegberg: West liefert weiter Erdgas nach Wegberg

In der Wegberger Mühle unterzeichneten die Stadt Wegberg und der Energiedienstleister West einen neuen Gaskonzessionsvertrag. Damit bleibt die Gasversorgung Wegbergs in den Händen des Unternehmens, das die Konzession auch bisher hatte.

Vorangegangen waren monatelange Verhandlungen, wie der West-Geschäftsführer Markus Palic betonte. Schließlich sei man zu einem „für beide Seiten vorteilhaften Ergebnis” gekommen.

Schon zuvor habe man gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht, erklärte Bürgermeister Reinhold Pillich. Daher war es nach dem Auslaufen des bisherigen Vertrags durchaus sinnvoll, die Zusammenarbeit in der Gasversorgung fortzusetzen. Die West meldete sich auch als einziger Anbieter auf die europaweite Ausschreibung des Versorgungsvertrags.

Im Juli beschloss der Rat der Stadt die Vergabe des Auftrags bis Ende 2026 an die West. Doch beide Vertragspartner denken auch in weiteren Projekten. So soll die Zusammenarbeit auch den Bereich der regenerativen Energien umfassen.

„Das ist ein richtiges und wichtiges Thema”, erklärte Pillich. In der West habe man einen interessierten und engagierten Gesprächspartner mit Erfahrung gefunden. Derzeit gibt es in Wegberg fünf Windkraftanlagen in Petersholz. In diesem Bereich könne noch einiges getan werden, betonte auch NVV-Vorstandsvorsitzende Friedhelm Kirchhartz. Ein weiteres Thema auf der gemeinsamen Agenda ist die Photovoltaik. Dort sollen aber auch die Wegberger Bürger beteiligt werden.

„Mit Bürgersolargenossenschaften haben wir schon gute Erfahrungen gemacht”, betonte Palic. Sie ist neben einem Engagement im Bereich der Windkraftanlagen im Gespräch. Entsprechende Vorbereitungen laufen schon, wie Pillich ergänzte. Derzeit wird ein Kataster erstellt, das Auskunft über die in Frage kommenden Dachflächen in Wegberg geben soll.