Erkelenz: Vielleicht wächst bald schon Gras am neuen Ort

Erkelenz: Vielleicht wächst bald schon Gras am neuen Ort

Auf seiner letzten Sitzung gab der Bauausschuss grünes Licht für den Sportplatz und den zweiten Bauabschnitt des Lunaparks in Immerath (neu).

Als Ersatz für den alten Sportplatz in Immerath wird nördlich des Bellinghovener Weges ein rund 12 600 Quadratmeter großer Sportplatz als Rasenplatz angelegt. Das Spielfeld wird mit einem befestigten Weg in Pflasterbauweise eingefasst. Der Höhenunterschied zum südlich gelegenen Bolzplatz beträgt rund einen Meter.

Er wird durch eine Stufenanlage überbrückt. Der Rasenplatz insgesamt liegt niedriger. Trotzdem wird er auch barrierefrei zu erreichen sein. Die Herstellungskosten des Sportplatzes betragen ohne die Planungskosten rund 275.000 Euro.

Der Bolzplatz dient als nicht vereinsgebundene Freizeiteinrichtung dem Spiel und Sport. Der Platz soll eine Länge von rund 45 und eine Breite von rund 20 Metern haben und wird mit einem Tennebelag versehen. Hier liegen die Kosten bei rund 59.000 Euro. Während mit dem Bau des Sportplatzes schon nach den Sommerferien begonnen werden soll, ist der Bolzplatz erst als letzter Schritt geplant, da die Grundfläche zuerst als Erd- und Materiallager unter anderem für den Bau der Turnhalle dienen soll. Unmittelbar am Bellinghovener Weg soll auch ein Parkplatz mit 34 Stellplätzen entstehen, dessen Herstellungskosten auf rund 25.000 Euro beziffert werden. Die Eingrünung der Anlage dient als ökologische Ausgleichsmaßnahme und schlägt mit 40.000 Euro zu Buche.

Der Bau des Sportplatzes war zuerst für 2012 geplant, doch konnte die Maßnahme wegen der Baufortschritte und abgeschlossenen Entschädigungsvereinbarungen seitens RWE Power vorgezogen werden.

Der zweite Bauabschnitt des Lunaparks hat eine Größe von rund 3000 Quadratmetern und integriert die Anbindung des Kaisersaals an den neu geschaffenen Marktplatz. Mit dem Bau soll im Spätherbst dieses Jahres begonnen werden. Insgesamt ist der geplante Lunapark 1,4 Hektar groß. Der erste Bauabschnitt mit der Spielanlage für die Kinder wurde schon im vorigen Jahr übergeben. Der u-förmige begrünte Innenhof des Kaisersaals wird in den Park hinein verlängert und in die Grünfläche integriert.

Geplant werden die Maßnahmen vom Wegberger Landschaftsarchitekturbüro Scheller.

Mehr von Aachener Nachrichten