Langerwehe: Urkunden bei Abschlussfeier von „Unser Dorf hat Zukunft“

Langerwehe: Urkunden bei Abschlussfeier von „Unser Dorf hat Zukunft“

Gold, Silber und Bronze haben sie schon. Jetzt gab es die Urkunden dazu. Und die Feststellung von Landrat Wolfgang Spelthahn: „Alle sind Sieger, denn alle haben gewonnen“. Die Rede ist von den 40 Dörfern und Stadtteilen im Kreisgebiet, die sich am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligten.

In der Langerweher Kulturhalle nahmen die Vertreter der Dorfgemeinschaften in einer Abschlussfeier ihre Urkunden entgegen. Und den Rat des gastgebenden Bürgermeisters Heinrich Göbbels: „Auf ein Neues im nächsten Jahr, denn unser Dorf hat Zukunft — das hat Zukunft.“

Zunächst aber galt der Dank des Landrates und der Organisatorin Margarete Lersch (Spelthahn: „Eigentlich ist sie die Mutter der Kompanie.“) der zehnköpfigen Bewertungskommission, die in der Zeit vom 16. Juni bis 3. Juli die 40 Dörfer unter die Lupe nahm. Die Ergebnisse aus deren Erkenntnissen manifestierte sich in einer umfangreichen Ehrung, die einige Orte nutzten, sich einmal mehr in das rechte Licht zur rücken.

So erschien die Delegation aus dem Dürener Stadtteil Berzbuir in Kompaniestärke und warb lautstark für die nächsten Veranstaltungen im Ort. Von der Dorf-Uni (Lamersdorf) bis zum Dorf-Auto (Gey) reichten die Aktionen in den Orten, die sich erstmals um die vom Geschäftsführer Jens Bröker überreichten Preise der Indeland GmbH bewarben. Während „Pencilcase“, die Schülerband der Gesamtschule Langerwehe, und die Big Band „Brass für Spaß“ zur musikalischen Unterhaltung aufspielten, verteilten Margarete Lersch und der Landrat die Urkunden wie am Fließband.

Sonderpreise gingen an Floßdorf (engagierter Einstieg in die Dorfentwicklung unter Einbeziehung der gesamten Bevölkerung), Wollersheim (ehrenamtlich geführter Dorfladen), Nideggen-Berg (Bürger retten ihre dörflichen Einrichtungen), Lucherberg (Ehrenamtseinsatz eine Stunde oder ein Euro), Frenz (Bewusstsein für die besondere landwirtschaftlich geprägte Baukultur), Luchem (Darstellung der umgenutzten Hofstellen mit historischem Hintergrund) und Schlagstein (Wertschöpfungskette Obstwiese als nachbarschaftliches Gemeinschaftsprojekt).

Einen Sonderpreis „Indeland“ erhielten Lamersdorf (die Dorf-Uni als innovative Kommunikationsplattform), die Herrschaft Merode mit D‘horn, Geich, Obergeich, Schlich und Merode (gemeinsame Erklärung als Ausdruck regionalen Denkens und Handelns), Hergarten (Generationenplatz als vorbildliche Einrichtung für Freizeit und Erholung) und Gey (Dorfauto als vorbildlicher Beitrag zur ländlichen Mobilität).

Urkunden für Bronzemedaillen gingen an Birgel, Kufferath, Raffelsbrand, Schafberg, Straß, Horm, Kleinhau, Inden, Frenz, Altenburg, Kirchberg, D‘horn, Geich, Luchem, Obergeich, Nideggen-Berg, Pingsheim und Sievernich. Silber-Urkunden bekamen Hergarten, Bergstein, Gey, Simonskall, Brandenberg, Lamersdorf, Lucherberg, Schlagstein, Schlich, Pier, Ederen, Floßdorf, Muldenau, Wollersheim und Ellen. Zu Golddörfern avancierten Hausen, Vlatten, Vossenack und Krauthausen ohne Teilnahme am Landeswettbewerb sowie Berzbuir, Blens, Merode, Golzheim mit Teilnahme am Landeswettbewerb.

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