Kreis Heinsberg: Über 11.000 fahren in die Kreisstadt

Kreis Heinsberg: Über 11.000 fahren in die Kreisstadt

Tausende pendeln bekanntlich an jedem Werktag zu ihrer Arbeitsstelle. Unter den zehn kreisangehörigen Städten und Gemeinden hat weiterhin nur die Kreisstadt Heinsberg mehr Einpendler (11091) als Auspendler (10163). Alle anderen neun Kommunen weisen hingegen einen Überhang an Auspendlern auf.

Das hat Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt jetzt auf Basis der Daten für das Jahr 2011 ermittelt.

Die höchste Einpendlerquote (Anteil der Einpendler an den Erwerbstätigen am Arbeitsort) hat mit 60,0 Prozent die Stadt Geilenkirchen; knapp gefolgt von der Gemeinde Gangelt mit 59,5 Prozent. Dieser Wert ist mit 42,5 Prozent in der Gemeinde Selfkant am niedrigsten.

Die Stadt Wassenberg hat hingegen mit 75,7 Prozent die höchste Auspendlerquote (Anteil der Auspendler an den Erwerbstägigen am Wohnort); vor der Stadt Wegberg mit 72,7 Prozent. Dieser Wert ist in der Stadt Heinsberg mit 54,1 Prozent am niedrigsten.

Die Stadt Heinsberg hat sowohl die höchste Zahl innergemeindlicher Pendler (8613) als auch die höchste Zahl Erwerbstätiger am Arbeitsort (19704), die sich aus der Addition der Werte für Einpendler und innergemeindliche Pendler ergibt. Diese Angaben fallen jeweils in der Gemeinde Selfkant mit 1186 innergemeindlichen Pendlern und mit 2064 Erwerbstätigen am Arbeitsort am niedrigsten aus.

Die Stadt Erkelenz hat die höchste Zahl Erwerbstätiger am Wohnort (21482) — in Addition von Auspendlern und innergemeindlichen Pendlern. Auch da ist die Zahl in der westlichsten Gemeinde Selfkant (3557) am niedrigsten.

(disch)