Heimbach: Trecker tuckern mit 15 „Sachen“ nach Heimbach

Heimbach: Trecker tuckern mit 15 „Sachen“ nach Heimbach

Da staunten die Spaziergänger in der Hengebachstraße in Heimbach am Samstagabend nicht schlecht, als plötzlich aus dem Wald von Mariawald her laute Traktorengeräusche herunter klangen. Die Geräusche wurden lauter und lauter und in den Heimbacher Kernort fuhr eine ganze Kolonne alter Schlepper ein.

Helmi Breuer, die stellvertretende Bürgermeisterin, steckte den Kopf aus dem Fenster ihres Hauses am zentralen Parkplatz gegenüber der internationalen Kunstakademie und freute sich über die Gäste, die sie schon den ganzen Nachmittag erwartet hatte.

Parkplatz reserviert

Diesmal war es keine Busladung voller Touristen, die auf Heimbach zugesteuert war, sondern diesmal waren es die Trecker-Freunde aus Willwerath, die in Prüm am frühen Samstagmorgen losfuhren, um in Heimbach im Hotel zur Talsperre zu übernachten und dann wieder die Heimreise anzutreten. Den Parkplatz hatte die Stadt für die Gefährte der Gäste freundlicher Weise reserviert, wie sich Hotelier Jacques Falentijn freute.

„Bremsklotz“ in der fahrenden Riege war Erwin Krämer mit seinem kleinen Deutz. Die Höchstgeschwindigkeit des luftgekühlten Gefährts mit insgesamt elf Pferdestärken liegt bei circa 15 Kilometern pro Stunde. Dementsprechend „schnell“ konnte sich der Tross voran bewegen. Dennoch hielten die Willwerather auf der Hinreise in Vogelsang an, um sich dort umzuschauen und zu grillen.

Auf der Rückfahrt besuchten sie Kloster Steinfeld und die Wildenburg. Erwin Krämer: „Unser Zusammenschluss existiert seit sechs Jahren. Statt eines Traktortreffens organisieren wir jedes Jahr wieder eine Ausfahrt und haben immer wieder viel Spaß dabei.“

(gkli)