Düren/Essen: Stau verhindert geplante Stadtrundfahrten

Düren/Essen: Stau verhindert geplante Stadtrundfahrten

„Wenn da so tausend Leute aus dem Bahnhof strömen, sieht das fast so aus wie eine nicht genehmigte Demonstration”. Rolf Fliß, Bürgermeister der Stadt Essen, staunte nicht schlecht, als er vor und in der Lichtburg, „dem wohl größten und schönsten Kino Deutschlands”, die Teilnehmer des 7. Kreis-Düren-Tages begrüßte.

Fliß stellte die 580.000-Einwohnerstadt Essen und ihren Wandel hin zu einem Kultur- und Dienstleistungszentrum vor.

Landrat Wolfgang Spelthahn fand derweil lobende Worte für seine Mitarbeiter und die Auszubildenden der Kreisverwaltung. Die hatten die Betreuung und Führung übernommen. Und er dankte der Rurtalbahn und der DKB, ohne deren Unterstützung Großveranstaltungen dieser Art nicht möglich seien.

Freitag und Samstag nahmen jeweils rund 1000 Gäste an den Kreis-Düren-Tagen teil. Mit Beifall quittierten die Teilnehmer die Ankündigung des Landrates, dass der 8. Kreis-Düren-Tag schon so gut wie in trockenen Tüchern ist. Ziel ist im kommenden Jahr die Bundesgartenschau in Koblenz. Damit die Karten dazu nicht wieder in Minuten vergeben sind, soll auf die Vergabe per Hotline verzichtet werden. Stattdessen ist daran gedacht in den Tageszeitungen Coupons zu schalten, die an die Kreisverwaltung gesendet werden. Unter notarieller Aufsicht sollen die Gewinner ausgelost werden.

Der Besuch im Ruhrgebiet am zweiten Tag verlief nicht optimal. Die beiden Busse der DKB, wegen der großen Kartennachfrage zusätzlich zum Sonderzug bereit gestellt, blieben im Stau auf der Autobahn stecken. Sie trafen erst am frühen Nachmittag ein. Die Busse waren eigentlich für Stadtrundfahrten zur Margarethenhöhe und zur Villa Hügel, zur Zeche Zollverein, zum Baldeneysee und zum Folkwang-Museum eingeplant. Wegen der Verspätung konnte allerdings nur eine Rundfahrt durchgeführt werden. So erkundeten die meisten Teilnehmer Essen auf eigene Faust.

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