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Aachen: Zum Auftakt der Voltigier-Wettbewerbe dominieren die deutschen Asse

Aachen : Zum Auftakt der Voltigier-Wettbewerbe dominieren die deutschen Asse

„Jetzt geht’s uns doch deutlich besser als heute früh, als wir aufgestanden sind“, scherzte der deutsche Disziplintrainer Kai Vorberg nach dem ersten Tag der Voltigier-Wettbewerbe. Was nicht heißen sollte, dass dem deutschen Kader bei der Unterbringung etwas schiefgelaufen war und alle schlecht geschlafen hatten, im Gegenteil.

In der Pflicht der Männer, der Frauen und der Teams lief für die Deutschen alles nach Maß: die drei deutschen Männer auf den drei vordersten Plätzen, das Team auf Platz eins und bei den Frauen Corinna Knauf ganz vorne, Christine Kuhirt auf Rang fünf, Kristina Boe auf dem achten Platz. „Wir haben in die erste Runde richtig gut reingefunden. Wenn am Anfang schon etwas hakt, ist es schwierig, in der Folge noch im Wettbewerb anzukommen“, formulierte Vorberg aus seinem Erfahrungsschatz.

Die weiblichen Einzelstarter hatten zuvor noch am ehesten als Wackelkandidaten gegolten, doch gerade Corinna Knauf präsentierte sich stark. Das wollte Kai Vorberg allerdings nicht als Überraschung verstanden wissen: „Corinna kann alle Runden stark. Ihr Pferd war top in der Spur, sie steht verdient ganz oben.“

Die gestrige Pflicht gehört zusammen mit Technik und Kür zum Umfang der Voltigierwettbewerbe. In der Pflicht existieren strikte Vorgaben bezüglich der zu turnenden Elemente, ihrer Reihenfolge und ihrer optimalen Ausführung. Die Zuschauer konnten also die einzelnen Voltigierer und Gruppen direkt vergleichen.

Dagegen ist in der heute folgenden Kür freigestellt, welche Übungen die Voltigierer zeigen. Das Technikprogramm am Samstag stellt eine Mischform aus Pflicht und Kür da. Dabei werden vorgegebene Elemente mit weiteren Übungen frei kombiniert.

(ust)