Aachen: Wintermarkt der Bundesliga: Ohne Magath kein Transferrekord in Sicht

Aachen: Wintermarkt der Bundesliga: Ohne Magath kein Transferrekord in Sicht

Eine Nachricht haben der FC Augsburg und die SpVgg Greuther Fürth in den vergangenen Tagen in die Fußball-Republik ausgesandt: Wir leben noch! Denn die beiden letztplatzierten Bundesliga-Teams haben in den ersten Tagen der seit Neujahr laufenden „Transferperiode II” ordentlich zugeschlagen.

In Fürth ruhen die Hoffnungen besonders auf Nikola Djurdjic, einem 26 Jahre alten Stürmer aus Serbien, der zuletzt in den Ligen Schwedens und Norwegens als Torjäger glänzte, und dessen Dienste der Neuling sich eine Million Euro kosten ließ.

In Augsburg soll der ablösefrei vom dänischen Meister FC Nordsjaelland verpflichtete und Champions-League-erfahrene US-Nationalspieler Michael Parkhurst die Abwehr stabilisieren; und der vom Premier-League-Club AFC Sunderland ausgeliehene Südkoreaner Dong-Won Ji die schwächelnde Offensive stärken.

Neue Spieler, neue Hoffnung - das gilt für die Teams oberhalb von Tabellenplatz 17 bisher noch nicht. Auch nicht bei 1899 Hoffenheim, das auf dem Relegationsplatz überwintert. Mit Neuverpflichtungen sei es „sehr, sehr schwierig. Die Möglichkeiten sind begrenzt”, sagte Manager Andreas Müller.

Noch bis 31. Januar können die Manager Spieler ein- oder verkaufen. Doch Transferrekorde stehen weder quantitativ noch finanziell zu erwarten. Kein Wunder, sagen Spötter: Schließlich ist Felix Magath nicht mehr in der Bundesliga. Die spektakulärsten Neuverpfichtungen zum Durchklicken finden Sie hier.

(red/dpa)
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