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Düren: Wie jedes Jahr: Berlin letzte Hürde vor Finale

Düren : Wie jedes Jahr: Berlin letzte Hürde vor Finale

„Same procedure as every year...!” Zum dritten Mal in Folge treffen die Volleyballer von Evivo Düren im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft auf den SCC Berlin.

In den letzten beiden Jahren hatten sie stets in zwei Spielen die Nase vorn und lösten den SCC als deutsche Nummer Zwei ab. Dabei beendete die Dürener mit dem überraschenden Erfolg 2005 die Ära ihres heutigen Trainers Mirko Culic in der Hauptstadt.

Und auch vor dem ersten Play-off-Spiel am Samstag in der heimischen Arena (19.30 Uhr) sind Sven Anton& Co, erklärter Favorit. Zu deutlich war das glatte 3:0 in der Hinrunde in Düren. Aber Culic warnt: „Der SCC ist stärker geworden, hat eine gute Annahme und einen sehr flexiblen Zuspieler.”

Der frühere Dürener Jaroslav Skach kommt nach auskurierter Lungenentzündung immer besser in Form. Den Berlinern fehlt zwar ein echter Topangreifer, sie sind deshalb aber auch viel schwieriger auszurechnen. „Unsere Block-/Feldabwehr wird sich steigern müssen”, weiß Culic, der wie sein Berliner Kollege Michael Warm seine beste Formation aufs Feld schicken kann.

Einen Grund, die Stammsechs zu verändern, hat Culic nicht. Sven Anton und Tim Elsner überzeugten in Moers in der Annahme und sind im Angriff stärker als der Brasilianer Denison.

„Wir wollen ins Finale, ob in zwei oder drei Spielen ist zweitrangig. Wichtig ist, dass wir bereit sind, auf höchstem Niveau alles zu geben und uns nicht mit einem oder zwei starken Sätzen begnügen.”

Aber natürlich hätte Dürens Coach nichts dagegen, wenn das Gesetz der Serie greifen würde und es schon nach dem Rückspiel am Mittwoch in Berlin heiße: „Same procedure as every year...!” Dann stünde Evivo zum dritten Mal in Folge im Finale und hätte Kräfte gespart.